Ja ! zum Erhalt unserer Natur- und Kulturlandschaft
     

    Ja ! zum Erhalt der „Ruheforscher-Hotzenwald“-Landschaft
     

    Ja ! zum Erhalt der Wasserschutzgebiete und Quellen
     

    Ja ! zu einer dezentralen und umweltschonenden Energieproduktion
     

Unsere Region leistet bereits Erhebliches durch die vorhandenen fünf Pumpspeicherwerke und die damit verbunden Entnahme von Wasser aus unseren Bächen und Flüssen, durch die Wasserkraftwerke am Rhein und Umspannwerke.

Mehr kann die Natur nicht verkraften !

Arbeiten wir gemeinsam an der Entwicklung und Förderung einer dezentralen Energieversorgung im Einklang mit Landschaft und Natur in unserer Region im Interesse einer lebenswerten Zukunft für uns und unsere Kinder.

 

    Nein ! zum Pumpspeicherbecken in Atdorf/Herrischried

    Nein ! zum Haselbach-Staubecken in Bad Säckingen

     

Großflächige Versiegelung einer Kulturlandschaft

Das vom Schluchseewerk im Auftrag der Großunternehmen RWE und EnBW geplante neue Pumpspeicherkraftwerk mit einem Oberbecken auf dem Hotzenwald und einem Unterbecken im Haselbachtal bei Bad Säckingen/Wehr wird unsere Landschaft, die Natur und vor allem die natürlichen Wasserressourcen erheblich beeinträchtigen.

Wir setzen uns für den Erhalt der wohltuenden Kraft unserer Landschaft ein. Jeglicher weitere Landschaftsverbrauch und die Versiegelung der Böden im Interesse wirtschaftlichen Gewinnstrebens der Stromkonzerne muss vermieden werden.

Wir lassen uns das Wasser nicht abgraben !

Die Projekte befinden sich in Wasserschutzgebieten. Durch den Bau des Oberbeckens würden die vom Abhau gespeisten Quellen mit großer Wahrscheinlichkeit versiegen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die Wasserversorgung von Herrischried und Rickenbach. Durch das Unterbecken wären die Heilquellen in Bad Säckingen und damit der Standort als Kurgebiet gefährdet. Diese Wasserqualität ist ein großer Schatz und unbezahlbar. Schützen wir das Wasser als öffentliches Gut durch unser gemeinsames Handeln !

Staubecken sind durch Erdbeben erheblich gefährdet

Wir befinden uns in einem erdbebengefährdeten Gebiet. In einem tektonisch sensiblen Gebiet kann die Zerstörung der geologischen Oberfläche durch Staubecken gravierende Folgen haben, wie die Ereignisse der vergangenen Jahre in stark erdbebengefährdeten Regionen zeigten.

„Ruheforscher-Hotzenwald“ – Erholungsland adé ?

Die Pläne des Schluchseewerkes sind mit dem Tourismus in unserer Region unvereinbar. Immer wieder wird uns von Urlaubern bestätigt, dass sie gerade unsere ursprüngliche Naturlandschaft lieben. Sie suchen hier Ruhe, um für ihren Alltag neue Kraft schöpfen zu können. Eine mindestens 5-jährige Bauzeit mit Schwertransporten, Sprengungen, Bohrungen und den damit verbundenen Lärm- und Abgasbelästigungen kann kein Tourismus verkraften.

Schützen wir die Schönheit der Landschaft mit ihrer wohltuenden Weite des Ausblicks für uns und für die bei uns weilenden Urlauber !

Es geht auch ohne ein neues Pumpspeicherwerk

Denn es gibt bereits Alternativen zum Pumpspeicherwerk ! Bedeutende Fachverbände und kompetente Forschungseinrichtungen zeigen zahlreiche Alternativen auf, die den zukünftigen Anforderungen einer europäischen Stromversorgung mindestens genauso gut gerecht werden und nicht teurer sein müssen. Eine dezentrale Energieversorgung, eine intelligente Verbrauchssteuerung und die lokale Förderung regenerativer Energien werden dem Schutz der Umwelt gerechter und fördern zudem noch den lokalen Arbeitsmarkt nachhaltig. Da dem Schluchseewerk diese Forschungsergebnisse vorliegen, erstellen sie jetzt einen eigenen Bedarfsnachweis fürs Landratsamt Waldshut. Das ist ein Skandal !

Atomstrom wird als Naturenergie verkauft !

Ein weiterer Skandal ist die Behauptung des Schluchseewerkes, sie würden das neue Pumpspeicherbecken bauen, um dadurch die Stromschwankungen auszugleichen, welche durch die ins Netz eingespeiste Windenergie verursacht wird. Tatsache ist, dass das Schluchseewerk nachts auch Strom aus jenen Grundlast-Großkraftwerken speichert, deren Stromproduktion nicht einfach runter gefahren werden kann. So würde mit dem neuen Pumpspeicherwerk noch Jahrzehnte Atomstrom aus der Schweiz und dem benachbarten Elsass gespeichert.

Arbeitsplätze ?

Da bei einem Großprojekt wie diesem die Bauarbeiten europaweit ausgeschrieben werden, ist die Chance für die regionale Wirtschaft, hier Aufträge zu bekommen, sehr unwahrscheinlich. Also auch hier kein Zugewinn für unsere Region !

Ein zweites riesiges Pumpspeicherkraftwerk muss verhindert werden. Keine Erweiterung der „Energielandschaft“ im Hotzenwald.

elektronische Fragen und Briefe bitte an:       info@unruheforscher.de

©2009 Bürgerinitiative Atdorf / Verein für den Erhalt des Abhaus und des Haselbachtals
V. i. S. d. P. : Michael Peter, Wieladingen 37, 79736 Rickenbach